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Berufsbereiche und Ausbildung

Ziviltechniker

Seit 2011 bin ich selbständig als Ziviltechniker im Bereich Maschinenbau tätig, meine offizielle Angelobung durch den Vorarlberger Landeshauptmann war im Februar desselben Jahres.

Staatlich befugte und beeidete Ziviltechnikerinnen und Ziviltechniker sind natürliche Personen, die freiberuflich aufgrund der vom Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit verliehenen Befugnis auf ingenieur- oder naturwissenschaftlichen Fachgebieten tätig sind. Die Einteilung der Ziviltechniker/innen erfolgt in

  • Architekt/innen und
  • Ingenieurkonsulent/innen

Als äußeres Zeichen der staatlichen Befugnis und Beeidigung führt sie ein Siegel mit dem Bundeswappen der Republik Österreich. Dieses ist auf allen von ihnen erstellten öffentlichen Urkunden anzubringen. Ziviltechniker/innen sind verpflichtet, die gesetzlichen Berufspflichten sowie die Standesregeln einzuhalten. Dies wird durch die Disziplinargerichtsbarkeit der Kammern sichergestellt, Verstöße können bis zum Befugnisentzug führen.

Sachverständiger

Seit August 2011 bin ich als allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter Sachverständiger für folgende Fachgebiete eingetragen:

Nummer - Fachgebiet

60.25 - Sonstige Maschinen, Anlagen

60.36 - Angetriebene Türen, Tore, Schranken

60.38 - Krane, Hebezeuge, Förderanlagen, Stapelgeräte, bewegliche Regalsysteme

60.96 - Maschinenprüfungswesen (Funktionsfähigkeit, Normenkonformität, Sicherheit, unfallrelevante Mängel)

60.97 - Technisch-kommerzielle Bewertung von Maschinen, Anlagen, Geräten, Instrumenten

 

Gerichtssachverständigenliste

Lehrtätigkeit

Seit dem Schuljahr 2011/12 bin ich als Teilzeitlehrkraft

an der HTL-Bregenz im Unterrichtsgegenstand

Konstruktionslehre und Projektmanagement tätig.

Ein besonderes Anliegen ist mir auch hier die Vermittlung der Maschinensicherheit, welche in der Konstrukionsphase am effektivsten umgesetzt werden kann.

Jedes Jahr können Sie sich am Tag der offenen Tür über das Angebot der HTL Bregenz informieren.

Normexperte im ASI und CEN

Seit 2011 sind wir im Austrian Standards Institut (ASI)
in den Komitees 126 (Stetigförderer) und 027 (Krane und Hebezeuge)
als Experte tätig.

2013 wurden wir dann vom ASI als Experte in die WG5 (workgroup 5)
des CEN/TC 149 entsandt und vertreten hier die Österreichische Position.

Diese Arbeitsgruppe führt die Revision der EN 528 (Regalbediengeräte Sicherheit)
durch und wurde im Jänner 2014 gestartet.

Im September 2015 war Wolf ZT Gastgeber für zwei Sitzungstage bei seinem Auftraggeber LTW in Wolfurt. Aktuelle Artikel zur Normungsarbeit finden sie hier.

Berufserfahrung

Vor dem Studium

  • Konstrukteur im Anlagenbau
  • Statiker im Anlagenbau

Nach dem Studium

  • Technische Leitung der Gruppen Projektleitung, Konstruktion, Statik und technische Dokumentation im Anlagenbau
  • Technisches Risikomanagement und Sicherheitstechnik im Anlagenbau
  • Abnahmeprüfungen und Zusammenarbeit mit den benannten Stellen in D/A/CH
  • CE-Koordinator
  • Betreuung des QM-Systems und der QM-Audits

Ausbildung

HTL Bregenz

  • Fachschule für Maschinenbau / Abschluss 1985
  • Höhere Abteilung für Maschinenbau / HTL Ingenieur / Abschluss 1989

TU Wien

  • Wirtschaftsingenieurwesen Maschinenbau / Diplomingenieur / Abschluss 1997

Bundeskammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten

  • Ziviltechniker für Wirtschaftsingenieurwesen Maschinenbau / Prüfung 2010

Hauptverband der allgemein beeideten und gerichtlich zertifizierten Sachverständigen Österreichs

  • Gerichtssachverständiger / Prüfung 2011

Pädagogische Hochschule Vorarlberg

  • Lehrgang fachtheoretischer Unterricht an BMHS / Abschluss 2013

Das Bild hinter dem Bild

Dieses Werk des Bregenzer Künstlers Günter Gruber entstand 1999 und ist mehr als ein Bild. Es ist eine Übermalung auf einer Motorzeichnung aus der HTL Bregenz, klassisch konstruiert und später mit Tusche und Transparentpapier ausgearbeitet. Unter der künstlerischen Schicht bleibt die Technik sichtbar.

Auch der Bildträger hat Geschichte. In der HTL werden Zeichnungen nach der Benotung zurückgegeben, und was niemand abholt, wird irgendwann entsorgt. Günter Gruber hat sich diesen Bestand gesichert und daraus den Untergrund für seine Arbeit gemacht. So wurde aus Wegwerfmaterial ein Unikat.

Man schaut zuerst auf die Kunst und entdeckt dann, fast nebenbei, den Motor darunter. Wer genauer hinsieht, findet sogar noch den Schriftkopf.

Für mich ist das persönlich. Ich war an der HTL Bregenz, habe in dieser Tradition gezeichnet und später dort unterrichtet. Heute hängt das Bild in meinem Büro und ist als Hauptbestandteil meiner Homepage präsent.